In Recklinghausen ist ein volljähriger Schüler mit einer gefälschten ärztlichen Bescheinigung aufgefallen. Die Polizei machte den Fall am 9. Dezember 2009 öffentlich.
Der junge Mann sollte in seiner Schule erklären, weshalb er wiederholt im Unterricht gefehlt hatte. Als Nachweis reichte er ein Attest ein. Seinem Lehrer kam das Papier sofort verdächtig vor, denn im Feld für die Diagnose stand ein Begriff, den es in der Medizin nicht gibt. Gemeint waren offenbar Herzrhythmusstörungen, die Schreibweise auf dem Formular ergab jedoch ein Wortgebilde ohne jede Bedeutung.
Die anschließende Überprüfung förderte mehr zutage als einen bloßen Schreibfehler. Die Blankovordrucke, auf denen die Bescheinigung ausgefüllt worden war, stammten aus einem Einbruch in eine Arztpraxis. Wie der Schüler an die Formulare gekommen war, ging aus der Mitteilung der Polizei nicht hervor.
Neben den offenen Fragen zu seinen Fehlzeiten in der Schule musste sich der junge Mann damit auch gegenüber der Polizei verantworten. Gesundheitliche Beschwerden hatte er nach den vorliegenden Angaben nicht.
Kurzfassung der Meldung vom 09.12.2009
